Geschichte der Integrierten Psychiatrie Winterthur - Zürcher Unterland

2001 wurde der Betrieb „ipw Integrierte Psychiatrie Winterthur“ gebildet. Die ipw ist dem Netzwerkgedanken und der Förderung von ambulanten Angeboten verpflichtet. Sie arbeitet mit Fallkoordination, bewirtschaftet Schnittstellen und verfügt über spezialisierte Angebote und gemeindenahe Standorte. Kooperation und Koordination konnten mit wenigen Mitteln nachhaltig unterstützt werden. Bestehende Einrichtungen der Primärversorger in der Modellregion wurden stark: ambulanter psychiatrischer Notfalldienst, Hausarztnetzwerke mit Psychiatrieeinbezug, Therapievermittlungsstelle.

Das Psychiatriezentrum Hard wurde nach einer langen Planungsphase 1979 offiziell eröffnet. Gebaut wurde es nach den damaligen neusten Wissenstand zur psychiatrischen Grundversorgung des Zürcher Unterlandes sowie zur Entlastung der Kliniken in Rheinau und des damaligen Burghölzli. 1975 wurden erste Patienten in die vier alterspsychiatrischen Stationen aufgenommen. 1996 folgte der Bau einer Station für drogenabhängige Jugendliche, 2001 die Eröffnung einer Kriseninterventions-Station und 2003 einer Reha-Station für psychisch kranke Langzeitpatienten. 2010 wird es mit all seinen Angeboten und Standorten mit der ipw fusioniert.