Infos für Angehörige

Für Angehörige stellt die psychische Erkrankung eines Familienmitgliedes oft eine grosse Belastung  dar. Mit dem Erkrankten sind sie eng verbunden und vom Auf und Ab in seinem Krankheitsprozess  hautnah betroffen. Ihre Gefühle zu ihm sind geprägt von Angst, Fürsorglichkeit, Verantwortlichkeit, Hilflosigkeit,  aber auch von Wut und Ohnmacht. Oft dreht sich das ganze Leben um das erkrankte Familienmitglied,  und die Angehörigen stellen eigene Bedürfnisse zurück, was sich negativ auf die familiären  Beziehungen auswirken und die eigene Isolation fördern kann.

Beratung und Unterstützung kann Angehörige entlasten und gleichzeitig helfen, sich aus einer möglichen  Isolation hinaus zu begeben. Neben der Beratung durch eine Fachstelle können die Teilnahme in  einer Selbsthilfegruppe und der damit verbundene Austausch mit anderen Angehörigen ebenfalls sehr  hilfreich sein.

Definition von Angehörigen

Die ipw definiert Angehörige als Personen, zu denen Patienten eine emotionale Beziehung pflegen und ein Vertrauensverhältnis besteht, wie bspw. Lebenspartner, Kinder, Eltern, nahe Verwandte, Freunde, Personen aus dem Lebensumfeld, Vertrauenspersonen. Als angehörig gilt, wen der Patient als angehörig bezeichnet, wer ihm nahe steht. Wichtig ist also die emotionale Qualität, die der Patient einer Beziehung beimisst, und nicht die juristische Relevanz.

Auch Arbeitgeber, Vorgesetzte, Lehrpersonen und Lehrmeister gehören zum relevanten Bezugssystem der Patienten. Sie bilden eine andere wichtige Ansprechgruppe, auf die hier jedoch nicht eingegangen wird.

Parkplätze bei der Klinik Schlosstal

Bitte beachten Sie: Einige Parkplätze mit einer Parkzeit von max. 2 Stunden stehen auf dem Gelände der Klinik Schlosstal zur Verfügung.

Für längeres/tageweises Parkieren können Tagesparkkarten zu
Fr. 10.-- am Empfang bezogen werden.