Spezialstation für Traumafolgestörungen Winterthur

Behandlungangebote

Foto: Karin Silk, pixelio.de

Auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Behandlung von Traumafolgestörungen bieten wir ein interdisziplinäres Behandlungsprogramm mit verschiedenen Ansätzen von traumafokusierten Therapieverfahren in einem hochspezialisierten Team an. Ziel unserer Behandlung ist eine Symptomreduktion und wo möglich eine Symptomauflösung.

Personen, die keinen stationären Aufenthalt benötigen, betreuen wir gerne in unserem neu eröffneten Ambulatorium für Traumafolgestörungen an der Technikumstrasse 81 in Winterthur. 

Ambulantes Vormodul

Um die stationäre Aufenthaltszeit zu verkürzen bieten wir ein halbtägiges (Donnerstagnachmittag in Winterthur) ambulantes Programm ca. 6-8 Wochen vor einem geplanten stationären Aufenthalt an. Ziel dieses Moduls ist eine Psychoedukation, d.h. unsere Patienten erlernen Ursachen und Zusammenhänge ihres psychischen Leidens kennen, darüber hinaus sind Stabilisierungs- und erste köpertherapeutische Übungen teil dieses Behandlungsprogramms.

Stationäres Angebot

Im Anschluss an das ambulante Vormodul oder, falls begründete Umstände eine Teilnahme hieran nicht möglich machen, auch im direkten Eintritt, erfolgt ein spezialisiertes Behandlungsprogramm für Menschen mit Traumafolgestörungen.

Ziel der Behandlung ist, bei den Patientinnen und Patienten neben eine vertieften psychischen Stabilität die Aktivierung der eigenen Ressourcen und den Zugang zu den traumatischen Erinnerungen zu erreichen, damit diese verarbeitet und integriert werden können.

Voraussetzung für eine Therapie auf unserer Station ist ein soweit stabiles psychisches Zustandsbild, so dass eine vertiefte psychotherapeutische Arbeit möglich ist.

Die Aufenthaltszeit beträgt in der Regel 8-12 Wochen.

Psychotherapie

Ein wichtiger Bestandteil des Therapieangebots ist die Einzelpsychotherapie. Sie findet in der Regel zweimal wöchentlich je 60 min statt. Durchgeführt wird diese durch eine/n qualifizierte/n Psychologin/Psychologen oder Assistenzärztin/-arzt. Es wird ein individueller Therapieplan erarbeitet und in diesem Rahmen auch soweit möglich eine Traumaexposition durchgeführt.

Wir bieten eine Bandbreite an traumaspezifischen Therapiemethoden an. Diese umfassen u.a.

  • Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)
  • Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy (IRRT),
  • Prolonged Exposure (PE), Narrative Expositionstherapie (NET),
  • Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie (PITT)
  • sowie Elemente der Ego State Therapie.
  • Darüber hinaus werden Gruppenpsychotherapien angeboten.

Weitere Angebote