Spezialstation für Traumafolgestörungen Winterthur

Wartezeiten

Sehr geehrte Zuweisende
Sehr geehrte Patientinnen und Patienten

Bitte beachten Sie, dass für den Therpaiebeginn in unserem ambulanten als auch stationären Angebot für Traumafolgestörungen teilweise mit langen Wartezeiten gerechnet werden muss. Wir bitten höflich um Verständnis.

Jochen Binder
Leitender Arzt 

Foto: H.W. Krick, pixelio.de

Die Behandlung auf unserer Traumastation in Winterthur ist auf Personen im Alter von 18 bis 64 Jahre ausgerichtet, die nach traumatischen Erfahrungen psychische Probleme haben. Sie sind beispielsweise Opfer von physischer, psychischer oder sexualisierter Gewalt, Folter-, Kriegs- oder Unfallopfer oder auch Opfer von Naturkatastrophen. Die Lebensqualität kann stark eingeschränkt sein, zum Beispiel durch unwillkürliches Wiedererleben (Flash Back), Übererregbarkeit, Albträume, Schlafstörungen und vieles mehr. Da die Erlebnisse so individuell wie die Reaktionen darauf sind, haben wir die Behandlungskonzepte sehr personenbezogen ausgerichtet.
Die Traumastation ist offen geführt und nimmt Patientinnen und Patienten aus der ganzen Schweiz auf. 

Die Aufenthaltszeit auf der Station beträgt in der Regel 8 - 12 Wochen.

Unser stationäres Angebot geht grundsätzlich mit unserem ambulanten Angebot (Ambulatorium für Traumafolgestörungen) Hand in Hand, da der überwiegende Teil unserer Mitarbeiter sowohl mit stationären wie auch mit ambulanten Patienten arbeitet. Dies ermöglicht uns wo nötig weitgehend fliessende Übergänge zwischen den Angeboten für unsere Patientinnen und Patienten zu schaffen. So können auch wenn im Therapieprozess ein Settingwechsel - von ambulant zu stationär oder umgekehrt - stattfindet die Einzeltherapeutinnen und Therapeuten die gleichen bleiben und die Behandlungsketten kontinuierlich weitergeführt werden. Dies ist als Angebot unsererseits zu verstehen, wenn schon ein etablierte ambulante Therapie besteht ist es selbstverständlich nicht notwendig zu uns zu wechseln und es kann einen punktuelle Zusammenarbeit mit den jeweiligen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen geben.