Kriseninterventionszentrum KIZ Winterthur

Stationäre Krisenintervention

Die Betroffenen entscheiden immer selbst, ob und wann sie das Angebot eines freiwilligen stationären Aufenthaltes im KIZ annehmen möchten. Manchmal sind es Personen aus dem sozialen Umfeld, die sich Sorgen machen und einem einen Aufenthalt von «ein paar Tagen» nahe legen.

Bei Eintritt steht in erster Linie eine rasche und wirksame Entlastung der Betroffenen im Vordergrund. Diese wird durch individuelle Massnahmen im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" (Empowerment) erreicht. Durch gezielte, professionelle Intervention (d.h. eingreifendes Vermitteln) bewältigen Betroffene bei uns ihre Krise in kurzer Zeit so weit, dass

  1. Auslöser und Gründe für die Krise klarer werden,
  2. konkrete, angemessene Unterstützung mobilisiert und/oder eine Behandlung eingeleitet ist,
  3. weiterführende Wege zur Stabilisierung und zur persönlichen Entwicklung begangen werden können.

Aufenthaltsdauer
In der auf die akute Lebenskrise ausgerichtete Krisenstation ist die Aufenthaltsdauer auf sieben Tage beschränkt. Unter besonderen Umständen bieten wir Betroffenen eine Verlängerung des Aufenthaltes bis maximal sechs Wochen an.

Die Aufenthaltsdauer kann nach sieben Tagen bei entsprechender Indikation um eine Woche verlängert werden. Über die Möglichkeit einer weiteren Verlängerung wird an einer gemeinsamen Standortbestimmung entschieden.