Früherkennung von Psychosen

Früherkennungssprechstunde

Hier erfahren Sie etwas über den Verlauf einer psychotischen Entwicklung, sowie über die Ziele und den Inhalt der Abklärung in der Früherkennungssprechstunde.

Einer ersten akuten psychotischen Episode geht oft eine Vorphase, die sogenannte Prodromalphase voraus. Erste Veränderungen können bis zu acht Jahre vor der akuten Erkrankung erlebt werden.

Unter "Symptome" sind diese Veränderungen beschrieben.

Ziel unserer Abklärungen in der Früherkennungssprechstunde ist es herauszufinden, ob ein erhöhtes Psychoserisiko besteht.
Bei gegebenem erhöten Risiko informieren wir über Möglichkeiten von Massnahmen und Behandlungen, immer unter Berücksichtigung der persönlichen Situation.


Früh Erkennen heisst:

  • Psychiatrisch-klinische Gespräche zur Anamnese- und Befunderhebung
  • Klinische Neuropsychologische Diagnostik (optional)
  • Somatische Abklärung (z.B. Labor, EEG, MRT) in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt oder der Hausärztin


Früh Handeln:

  • Persönliche Beratung und Aufklärung der Betroffenen und der Angehörigen (Psychoedukation)
  • Persönliche Beratung für den Zuweiser, auch im Sinne einer “Second Opinion”
  • Empfehlungen über psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten
  • Durchführung der Behandlungen (jenach Kapazität)
  • Soziales Assessment von Alltagsbewältigung, Umfeld, Arbeits- und Wohnsituation

Um einzuschätzen, ob eine Abklärung für Sie sinnvoll ist, kann der folgende Fragebogen behilflich sein.

Fragebogen zur Selbsteinschätzung